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Unfallmanagement nach Sturz im ungarischen Heilbad

Die Seniorin Frau D. und ihre Reisegefährtin genießen einen Aufenthalt im ungarischen Heilbad Harkány. Für die sonst alleinstehende Dame bedeutet der Urlaub eine besondere Wohltat, da sie aufgrund körperlicher Einschränkungen und einer Sehschwäche in den letzten Jahren ihr Zuhause kaum verlassen hat. Doch bereits auf ihrem ersten Ausflug rutscht sie im Thermalbad aus und zieht sich eine schwere Knöchelfraktur zu.

Nach dem Sturz versucht Frau D. zunächst trotz großer Schmerzen einige Schritte zu gehen und sucht den Arzt im Bad auf. Dieser erkennt den Ernst der Verletzung und weist die Dame sofort ins Krankenhaus ein. Der Knöchel-Splitterbruch wird noch am selben Tag operiert. Nach 2 Tagen Intensivstation wird sie auf ein normales Zimmer verlegt. Die medizinische und pflegerische Versorgung ist nur mäßig, sprachlich verständigen kann sich die Seniorin gar nicht, und nur dank ihrer Reisebegleitung kann sie ihre Tochter in Deutschland informieren denn an ihrem Bett ist kein Telefon installiert. Abgesehen von der medizinischen Minderversorgung birgt die sprachliche Isolation neben der psychischen Belastung weitere Risiken in sich - denn die Verständigungsschwierigkeiten können für Frau D. als Allergikerin schnell zur Gefahr werden.

Nachdem die Tochter der verunfallten Seniorin den Fall bei almeda gemeldet hat, entspannt sich die Lage für ihre Mutter in Ungarn. Die Situation vor Ort wird genau analysiert und der weitere Verlauf der Behandlung geplant. Frau D. hat glücklicherweise eine Unfallversicherung abgeschlossen, die umfangreiche Assistanceleistungen enthält. Da die Voraussetzungen für eine Genesung im Krankenhaus in Ungarn nicht ausreichend gegeben sind, organisiert almeda ihren Rücktransport nach Deutschland. In Begleitung eines Sanitäters wird die Dame in ihr Wunschkrankenhaus gebracht, in dem bereits ein Bett für sie reserviert ist. Die stationäre Weiterbehandlung kann umgehend fortgeführt werden, doch aufgrund verschiedener Vorerkrankungen läuft die Rekonvaleszenz nur schleppend. 

Erst 7 Wochen nach der Operation kann die Seniorin aus dem Krankenhaus entlassen werden. Ihre Tochter wohnt zwar im Nachbarort, da diese jedoch selbst 3 Kinder und einen kranken Ehemann zu versorgen hat, kann sie sich nicht um ihre alleinlebende Mutter kümmern, die sich nur mit Gehhilfen bewegen und den Alltag nicht ohne fremde Hilfe bewältigen kann.

almeda organisiert einen Pflegedienst, der gemeinsam mit der Seniorin und ihrer Tochter die Situation evaluiert: Frau D. benötigt Hilfe bei der Körperpflege sowie Unterstützung im Haushalt, bei der Wäsche und beim Einkaufen, Fahrten zum Arzt, einen Menüservice, und da sie allein lebt, wird ein Hausnotruf eingerichtet. Diese Leistungen erhält Frau D. für die nächsten 6 Wochen und kann am folgenden Tag kurzfristig eine weitere Anschlußheilbehandlung antreten.

Anstatt 2 Wochen Urlaub in Ungarn zu verbringen, war Frau D. 14 Wochen mit den Folgen des Unfalls beschäftigt. Doch dank der umfangreichen Assistanceleistungen ihrer Unfallversicherung hatte sie Glück im Unglück, wurde bestens versorgt und ist wieder genesen.